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Mit der Wahl des Heiligen Vaters Leo XIV. beginnt ein neues Pontifikat. Seine ersten Worte und Gesten zeigen Kontinuität im Geist seiner Vorgänger und öffnen zugleich neue Perspektiven. Die Beiträge im ersten Teil dieses Bandes versuchen, diesem Neubeginn geistlich und theologisch zu begegnen.
Am Ostermontag 2025, nachdem er noch den Ostersegen Urbi et orbi am Vortag gegeben hatte, wurde Papst Franziskus von Gott in die Ewigkeit abberufen. Sein Wahlspruch „Miserando atque eligendo – aus Erbarmen erwählt“ – erfüllte sich in seinem Sterben auf besonders berührende Weise. Am Gründonnerstag begibt sich der Pontifex zu denjenigen, die gesellschaftlich oft abgeschrieben sind, nämlich ins Gefängnis, um dort den Gefangenen die Barmherzigkeit Gottes zuzusprechen. Nach dem Segen Urbi et orbi ließ er sich noch einmal zu den Menschen führen, die auf dem Petersplatz warteten, um seine Nähe zu bekunden. All diese Gesten, vor allem auch seine Liebe zu den Sakramenten der Eucharistie und der Buße, wie auch seine geistliche Autorität im Zeichen der Barmherzigkeit, bleiben uns in lebendiger Erinnerung.
Am Ostertag selbst wurde Abt Gregor heimgerufen – an jenem Tag, der ihn wie ein Siegel mit seinem Wahlspruch verband: „Surrexit Dominus vere.“ (Lk 24,34). Als vorausblickender guter Hirte, als „Spediteur Gottes“, als Manager des Glaubens verstand er es, Vernunft und Glaube als die Kräfte zu sehen, die uns wahrhaftig und wesentlich werden lassen, ja uns in Freiheit und durch die Liebe zur Wahrheit führen, die Christus ist. Er war stets ein mutiger Zeuge des Auferstandenen und prägte mit dieser Kraft den Dialog in Kirche und Gesellschaft. Sein Einsatz für die Mission wie auch für die Priesterausbildung haben unser Stift geprägt. (Aus dem Geleitwort von Abt Maximilian Heim OCist)




