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Pater Alban Bunse, ein Zeuge für die Freiheit des Gewissens

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Ernst Bunse, so sein bürgerlicher Name, wurde während des Russlandfeldzuges zwei Mal verwundet. Frei und unbekümmert schrieb er an Adolf Hitler, „er möge den Kampf gegen die Kirche einstellen“. Daraufhin wurde er für geisteskrank erklärt und überlebte nur dank der Intervention seiner Mutter.


Nach dem Krieg konnte er seine Sehnsucht nach einem Ordenseintritt zunächst nicht verwirklichen, arbeitete als Bergbauingenieur, trat dann aber als 70-Jähriger in das Tochterkloster von Heiligenkreuz in Bochum-Stiepel ein, empfing mit 75 Jahren die Priesterweihe und wirkte noch 9 Jahre als Geistlicher.

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Details

Pater Alban Bunse

Ein Zeuge für die Freiheit des Gewissens

Autor: Wolfgang Buchmüller, Vorwort: Abt Maximilian Heim OCist

Gebundene Ausgabe, 99 Seiten

Be&Be-Verlag Heiligenkreuz 2014

ISBN 978-3-902694-69-0

Preis: 9,90 Euro

Inhalt:

Pater Alban Bunse (1919 bis 2003) war ein Zisterzienser mit einem reichen und ungewöhnlichen Leben. Ernst Bunse so sein bürgerlicher Name, stammte aus Duisburg. Während des 2. Weltkrieges wurde er auf dem Russlandfeldzug zwei Mal verwundet. Frei und unbekümmert, wie es seiner Art entsprach, schrieb er an Adolf Hitler, „er möge den Kampf gegen die Kirche einstellen“.

Daraufhin wurde er für geisteskrank erklärt und überlebte nur dank der Intervention seiner Mutter. Nach dem Krieg konnte er seine Sehnsucht nach einem Ordenseintritt nicht verwirklichen und wirkte er Bergbauingenieur im Ruhrgebiet.

Als die Zisterzienser von Heiligenkreuz 1988, „direkt vor seiner Nase“, das Kloster Stiepel in Bochum gründeten, erkannte er darin den Anruf Gottes. Ermutigt durch Abt Gerhard Hradil trat er im Alter von 70 Jahren in das Kloster ein, absolvierte das Studium und empfing 75-jährig die Priesterweihe.

Gott gewährte ihm noch 9 Jahre des segensreichen Wirkens als Priester. Von den Mitbrüdern geliebt starb er am 18. November 2003 im Klausurgarten von Heiligenkreuz. Er ist im Kloster Stiepel begraben.

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Die Zisterzienser des Stiftes Heiligenkreuz im Wienerwald wollen durch ihre CDs und ihre Bücher etwas Schönes für Gott und die Menschen tun.

Der Gregorianische Choral („Chant“) hat die Kraft, die Herzen der Menschen zu berühren und aufzubauen.

Mit ihren Büchern wollen die Mönche, von denen viele an der Hochschule Heiligenkreuz unterrichten, den katholischen Glauben und die christliche Spiritualität besser bekannt machen.